«Kunst Kaffee Kuchen» mit Armin Andreas Pangerl
15 Uhr
16. August 2026Armin Andreas Pangerl im Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung Komm Glüückck, Isabelle Zürcher.
Armin Andreas Pangerl malt seit seiner Kindheit abstrakt und autodidaktisch, seit 2013 auch konzeptionell. Seine Werke umfassen ein kontroverses Universum von Gedanken und Übergängen der Bildformulierungen und enthalten häufig Textstellen und Assoziationen. Manchmal sind diese Bilder voller Text und Kreuzen. Musik ist ein weiterer Motor der künstlerischen Arbeit. Im Lauf seiner Karriere wurden seine Werke in verschiedenen Sammlungen aufgenommen, darunter Sammlung Prinzhorn, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Berlin, Galerie Henry Boxer, Sammlung Peter Bolliger, Sammlung Dammann, Sammlung Turhan Demirel, Sammlung Eckhard-Busch und Sammlung Dominique Peloux-Raynal.
Eintritt: CHF 9,00 inkl. Ausstellungseintritt
Keine Anmeldung notwendig.
Biographie
Armin Andreas Pangerl wurde 1965 in Bayreuth geboren und wuchs in Lörrach und Lahr mit drei Brüdern auf. Nach dem Abschluss der Realschule arbeitete er als Betonbauer in Mannheim. 1988 beginnt er seinen Wehrdienst, begleitet von einer ersten Psychose und einem Klinikaufenthalt im Bundeswehrkrankenhaus Gießen. 1989 folgt eine zweite Psychose und der Aufenthalt in der Psychosomatischen Klinik Ottenhöfen, der den Beginn seiner künstlerischen Arbeiten darstellt. Von 1989 bis 2000 arbeitet Armin Andreas Pangerl im Sicherheitsdienst, absolviert, währenddessen das Abendgymnasium und beginnt Kunstgeschichte, Geschichte und Mathematik zu studieren, bis er 1996 wegen Hodenkrebs sein Studium abbricht. Von 1996 an arbeitet er als freier Künstler und Autor. 2003 absolviert Pangerl eine Berufsausbildung zum Mediengestalter und gründet 2004 die Künstlergemeinschaft „Das Atelier Lahr“. 2008 bekommt er Speiseröhrenkrebs. Weitere Klinikaufenthalte in der Psychiatrie folgen. Er bricht die künstlerische Arbeit komplett ab, bis 2013 die Lust auf Tagebuchblätter entsteht.

