Erich Staub (geb. 1942 ) – Lande der Phantasie
Ort: Museum im Lagerhaus (bis 1994 Vadianstrasse 57), St.Gallen
Am liebsten hätte Erich Staub Dekorateur oder Laborant gelernt, begann aber eine Lehre als Kellner und arbeitete sechs Jahre in diesem Beruf in Zürich, in St. Gallen und in Teufen. Darauf verdiente er sich den Lebensunterhalt als Verkäufer, Flachmaler, Vertreter und handelte mit Antiquitäten. "Von etwas muss man schliesslich leben", sagt er. 1970 heiratete er die naive Malerin Anna Josipovic und wurde Vater von vier Söhnen. 1966 begann Erich Staub autodidaktisch zu malen. Bäuerliche Motive zuerst, in die sich aber bald seine Träume einschlichen - sennische Alb- oder im eigentlichen Sinne diesmal "Alpträume" - Katzen und andere Tiere, einige wenige Porträts, Himmel- und Höllvisionen, Marslandschaften, Verwandlungen... naiv-surreal und virtuos. AUs Experimentierlust entstanden daneben Kaffeesatz-Bilder und -Objekte, Klangobjekte und vertrackte Automaten.
Details
Kurator*in: Peter E. Schaufelberger-Breguet, St. Gallen
Ohne Titel
Gesichter (Beschreibender Titel)
Öl auf Leinwand
Inventar-NR. oam_0019953
Ohne Titel
Katze und Mäuse (Beschreibender Titel)
Acryl auf Leinwand
Inventar-NR. oam_0019943
"Anna Kovacic" (Titel gemäss Aufschrift / Inschrift)
Öl auf Leinwand
Inventar-NR. oam_0019952
"Arche Noah" (Titel gemäss Aufschrift / Inschrift)
Öl auf Pavatex
Inventar-NR. oam_0019965
"Jakobs Traum" (Titel gemäss Aufschrift / Inschrift)
Öl auf Pavatex
Inventar-NR. oam_0019950
"Weltuntergang oder das Leben nach dem Tode" (Überlieferter Titel)
Öl auf Leinwand
Inventar-NR. oam_0019947


