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Kunstvermittlung

Die Kunstvermittlung im open art museum lädt dazu ein, Ausstellungen auf unterschiedliche Weise zu entdecken. Mit Führungen, Workshops und selbstständigen Vermittlungsformaten eröffnen wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen individuelle Zugänge zu Art Brut, Outsider Art und Naiver Kunst. Im Mittelpunkt stehen das genaue Schauen, das eigene Erleben und die persönliche Auseinandersetzung mit Kunst.

Vermittlung

Hallo, mein Name ist Isabell Krähenmann. Ich bin Kunstvermittlerin im open art museum und lebe mit meiner Familie in St.Gallen.

In meiner Arbeit ist es mir wichtig, Museumsbesuche offen, sinnlich und unkompliziert zu gestalten. Menschen sollen Kunst ohne Scheu begegnen, eigene Zugänge finden und sich auf ihre Weise mit dem Gesehenen auseinandersetzen können. Besonders schön wird es, wenn daraus eigenes schöpferisches Tun entsteht. Dabei steht nicht die Perfektion im Vordergrund, sondern die Freude am Entdecken, am Ausprobieren und an der eigenen gestalterischen Handschrift. Ich selbst arbeite am liebsten zeichnerisch und erlebe immer wieder, wie wohltuend und bereichernd kreatives Arbeiten sein kann. Diese Erfahrung fliesst in meine Vermittlungsarbeit ein.

Portrait Isabell Krähenmann

Angebote

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin für eine individuelle Gruppenführung. Nach Absprache bieten wir zudem Führungen für Kinder sowie Workshops für Menschen mit besonderen Bedürfnissen an.

Preise für Gruppenführungen (bis 25 Personen)

Führungen während der Öffnungszeiten: CHF 150
(zzgl. Gruppeneintritt von CHF 6 pro Person)

Führungen ausserhalb der Öffnungszeiten / Wochenende: CHF 200
(zzgl. Gruppeneintritt von CHF 6 pro Person)

Preise für Gruppenworkshops (bis 25 Personen)

Workshop: CHF 250
(zzgl. Gruppeneintritt von CHF 6 pro Person)

Anmeldung per Mail an info@openartmuseum.ch

Für Kinder und Familien steht vor Ort im Foyer ein spielerisches Vermittlungsangebot zur Verfügung: Händy (Museums-Spiel)

Das Händy ist ein speziell für das open art museum entwickeltes Museums-Spiel. Es besteht aus verschiedenen Materialien, die von einem Metallring zusammengehalten werden mit dazugehörigen Fragen und Spielideen. Die Kinder können sich so auf eine spannende und lustvolle Entdeckungsreise durch unser Museum begeben.

Sie wollen mitspielen? An der Kasse in unserem Museum können Sie kostenlos ein Händy ausleihen. Das Händy mit allen Fragen und Aufgaben [PDF].

Angebote für Schulen und Lehrpersonen

Unsere Vermittlungsangebote für Schulen eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den aktuellen Ausstellungen und laden dazu ein, Kunst aufmerksam, offen und mit eigenen Fragen zu entdecken.

Führungen, Workshops und selbstständige Formate ermöglichen eine altersgerechte und persönliche Auseinandersetzung mit den Werken. Sie schaffen Raum für Beobachtung, Austausch und eigenes Gestalten.

Preise Führungen für Schulen

  • Öffentliche Schulen aus Stadt und Kanton St.Gallen: kostenlos
  • Ausserkantonale Schulen: CHF 80 (inklusive Eintritt)
  • Berufsschulen und Universitäten: CHF 150 (inklusive Eintritt)

Anmeldung per Mail an kunstvermittlung@openartmuseum.ch

Das open art museum bietet altersgerechte Führungsformate und Workshops an. Gerne stellen wir Ihnen neben den unten aufgeführten Worskhops auch ein für Sie passendes Angebot zusammen.

Preise Workshops für Schulen

  • Öffentliche Schulen aus Stadt und Kanton St.Gallen: CHF 150 (inklusive Eintritt)
  • Ausserkantonale Schulen: CHF 200 (inklusive Eintritt)
  • Berufsschulen und Universitäten: CHF 250 (inklusive Eintritt)

Anmeldung per Mail an kunstvermittlung@openartmuseum.ch

Material für Lehrpersonen

Die angebotenen Mappen verstehen sich als begleitendes Angebot für Lehrpersonen zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs. Jede Mappe enthält Informationen, Fragen und Impulse, die je nach Altersstufe, Unterrichtskontext und Bedürfnissen der Klasse ausgewählt, angepasst und erweitert werden können (zum Download auf das jeweilige Bild klicken).

Schulführungen

Das open art museum bietet eine Reihe von Formaten an, die sich grundlegend mit dem Programm des Museums, den Begriffen, den Entstehungshintergründen und der Geschichte der Outsider Art, Art Brut und Naiven Kunst befassen. Diese Inhalte werden jeweils in Bezug zu den aktuellen Ausstellungen vermittelt. Je nach Bedürfnissen gestalten wir die Führungen mehr oder weniger interaktiv.

Dauer: 1 Lektion | 120 Minuten

45 Minuten
Gruppengrösse: max. 25
Zielgruppe: Level 1: 1. Zyklus und 2. Zyklus, Level 2: ab 3. Zyklus

Mit unserer Kunstvermittlerin gehen die Schüler*innen durch die Ausstellung und der Frage nach, was Kunst ist. Da die Kunst im open art museum besonders persönlich, direkt und niederschwellig ist, eignet sie sich für frühe Kunstkontakte.

Level 1: Mithilfe einer interaktiven Führung setzen sich die Schüler*innen spielerisch mit Kunst auseinander. Beispielsweise mit einer fiktiven Kunstauktion.

Level 2: Mit unserer Kuratorin gehen die Schüler*innen durch die Ausstellung und der Frage nach, was eigentlich Kunst ist. Wer bestimmt, was als Kunst gilt? Wie wird der Wert von Kunstwerken definiert? Gibt es Kunst, die mehr wert ist als andere?

Anmeldung per Mail an kunstvermittlung@openartmuseum.ch

Dauer: 1 Lektion | 45 Minuten
Gruppengrösse: max. 25
Zielgruppe: ab 2. Zyklus

Seit wann gibt es Art Brut, was ist Outsider Art und Naive Kunst und was meinen die Begriffe überhaupt? Die Schüler*innen lernen die Geschichte der Kunst des open art museums kennen. Welche geschichtlichen und gesellschaftlichen Ereignisse beeinflussten die Kunst? Und wo sind die Arbeiten der aktuellen Ausstellungen zu verordnen?

Anmeldung per Mail an kunstvermittlung@openartmuseum.ch

Workshops

Die angebotenen Führungen und Workshops ergänzen sich und ermöglichen es, die Inhalte zu vertiefen.

Dauer: 2 Lektionen | 120 Minuten
Gruppengrösse: max. 25
Zielgruppe: ab 1. Zyklus

In diesem Workshop entdecken Schüler*innen die Welt der Outsider Art. Diese Kunst entsteht oft unabhängig von akademischen Regeln und klassischen Kunstvorstellungen. Dafür mit viel Fantasie, persönlichem Ausdruck und einfachen Materialien aus dem Alltag.

Gemeinsam betrachten wir ausgewählte Werke aus der aktuellen Ausstellung im open art museum, St.Gallen. Dabei fragen wir: Welche Geschichten erzählen die Werke? Wie werden Gefühle, Ideen und Fantasie sichtbar? Welche Muster, Formen oder Materialien fallen uns auf?

Anschliessend werden die Schüler*innen selbstgestalterisch tätig. Passend zur Ausstellung lernen sie eine einfache künstlerische Technik kennen und gestalten vor Ort ein eigenes Kunstwerk. Gearbeitet wird vorzugsweise mit Rest- und Recyclingmaterialien aus dem OFFCUT Materialmarkt.

Ausgehend von Werken der aktuellen Ausstellung erkunden die Schüler:innen so einfache bildnerische Gestaltungsmittel wie Linie, Form, Farbe, Muster, Wiederholung oder Druck. Dabei geht es darum, eigene Ausdrucksformen zu entdecken und gestalterisch auszuprobieren. Der Workshop stärkt die Freude am eigenen Gestalten und zeigt, dass Kunst nicht perfekt sein muss. Im Mittelpunkt stehen genaues Hinschauen, Experimentierfreude und die Erfahrung, dass auch mit einfachen Mitteln bedeutungsvolle Kunst entstehen kann.

Zur Anmeldung

 

Dauer: Führung 50 Minuten | Workshop 90 Minuten
Gruppengrösse: max. 25
Zielgruppe: ab 1. Zyklus

Outsider Art bezeichnet Kunst, die ausserhalb akademischer Ausbildung und etablierter Kunstinstitutionen entsteht. Sie wird oft von Menschen geschaffen, die eigene, unmittelbare und sehr persönliche Ausdrucksformen entwickeln, unabhängig vonklassischen Vorstellungen davon, was Kunst sein soll.

Bei «Kunst tut gut», einem Kunstlabor fürs Wohlbefinden, begegnen Schulklassen der Outsider Art aufsinnliche und gestalterische Weise. Zuerst besuchen sie eine Ausstellung im open art museum St.Gallen, betrachten ausgewählte Werke und sprechen über unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen. Danach findet im OFFCUT Materialmarkt ein praktischer Workshop statt. Mit Rest- und Recyclingmaterial gestalte die Schüler*innen, begleitet von einer Fachperson, ihr eigenes Kunst-Objekt.

Im geschützten Rahmen werden Materialerfahrung, kreatives Spiel und Experimentierfreude angeregt. Die Teilnehmenden erleben, dass künstlerisches Arbeiten nicht perfekt sein muss, sondern Ausdruck, Fantasie und Selbstvertrauen stärken kann. So wird spürbar, wie wohltuend und stärkend gestalterisches Tun sein kann.

Zur Anmeldung

Dauer: 60 bis 90 Minuten
Gruppengrösse: max. 25
Zielgruppe: ab 2. Zyklus

Hier wird mit Holz, Stoff, Farbe und vielem mehr gearbeitet. Beim Experimentieren mit Techniken und Materialien entdecken die Schüler*innen, wie kreatives Tun entspannen, inspirieren und das eigene Wohlbefinden stärken kann.

Ausgangspunkt ist ein Ausstellungsbesuch mit Führung durch das open art museum. Dort werden Werke der Outsider Art betrachtet, besprochen und gemeinsam diskutiert. Im Anschluss findet ein praktischer Workshop im OFFCUT Materialmarkt statt. Dort gibt es eine fast unendliche Vielfalt an Rest- und Recyclingmaterialien. Daraus gestalten die Schüler*innen in einer angeleiteten Werkstatt eigene Kunstwerke. So erleben sie auf praktische Weise, wie aus ungewöhnlichen Materialien, eigenen Ideen und experimentellem Arbeiten künstlerische Ausdrucksformen entstehen können.

Der gestalterische Prozess steht im Mittelpunkt und ist frei von Bewertung oder normativen Vorgaben. Die Methode schafft einen geschützten Raum für Materialerfahrung, kreatives Spiel und Experimentierfreude. Ziel ist es, das Wohlbefinden durch gestalterisches Tun zu stärken und Selbstwirksamkeit sowie Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Nach Möglichkeit und in Absprache mit dem Museum können einzelne entstandene Werke im Foyer des open art museum präsentiert werden. Für die Schüler*innen kann dadurch sichtbar werden, dass ihr eigenes gestalterisches Tun wertgeschätzt wird und einen Platz im Museum finden kann.

Zur Anmeldung

Dauer: min. 2 Lektion | 90 Minuten
Gruppengrösse: max. 10
Zielgruppe: ab 16 Jahren, Schwerpunktfach oder Ergänzungsfach BG
Anforderungen: Vorsichtiges Arbeiten, Interesse an Originalen
Kosten CHF 200 (inklusive Eintritt)

Zur Arbeit im open art museum gehört auch die Archivierung und Pflege der Kunstwerke. In der Sammlung werden die Objekte systematisch erfasst, konservatorisch betreut und sachgerecht gelagert. Diese zentralen Aufgaben der Museumsarbeit lernen Schüler*innen in unserem Sammlungsworkshop praxisnah kennen. Der Workshop findet im Kunstlager statt. Die Schüler*innen dürfen ausgewählte Objekte in die Hand nehmen, diese eingehend untersuchen und eigenständig in eine Datenbank einpflegen. Die Resultate werden anschliessend in der Gruppe diskutiert. Ausgehend von den Kunstwerken sprechen wir darüber, aus welchen Materialien diese geschaffen sind, und worin sie sich von anderen Kunstwerken unterscheiden, und was das für die Archivpflege bedeutet. Auf was muss bei der Lagerung besonders geachtet werden? Und was für eine Rolle spielen die Museen bei der Gestaltung des öffentlichen Gedächtnisses?

Zur Anmeldung