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Irma Engeler wird 1904 in Lettland geboren, ihr Vater Thurgauer, und ihre Mutter aus Lettland gebürtig. Um die Zeit des 1. Weltkriegs wandert die Familie über Polen in die Schweiz ein; die Mutter erkrankt an Tuberkulose und stirbt jung. Der Vater wandert abermals aus, dieses Mal nach Amerika, und die drei Geschwister wachsen bei Verwandten auf - Irma bei einer Familie in Guntershausen. Eine Berufslehre bleibt ihr versagt; das Dienen in verschiedenen Familien wird zum Beruf und führt Irma Engeler an manche Orte in der Ostschweiz. Eine freundschaftliche Beziehung zu Anni Keller lässt ihr St. Gallen zur zweiten Heimat wer-den, wo sie erst im Wohnheim Felsengarten und nach dem Umzug im Betagtenheim Haldenhof ihren Lebensabend verbringt. Angeregt durch Betreuerinnen des Heims beginnt Irma Engeler vor sechs Jahren Naturerlebnisse und vor allem religiöse Motive zu malen, muss aber vor Jahresfrist wegen fortschreitender Schwächung der Augen wieder darauf verzichten. Sie stirbt im Jahr 1997.

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Insgesamt 2 Ausstellungen

Liebeserklärung ans Leben – Junges Schaffen im Alter – Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Laufzeit: 3. September 2005 – 6. November 2005
Dreimal <Kunst im Alter> – Der Zaubergarten des Gédéon Dubuison – Hedi Zuber zum Gedenken – Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Laufzeit: 13. September 1996 – 10. November 1996
Liebeserklärung ans Leben – Junges Schaffen im Alter – Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Laufzeit: 3. September 2005 – 6. November 2005
Dreimal <Kunst im Alter> – Der Zaubergarten des Gédéon Dubuison – Hedi Zuber zum Gedenken – Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Laufzeit: 13. September 1996 – 10. November 1996