Marcello Cammi
14.04.1912 – 1994
Marcello Cammi wächst an der Ligurischen Küste nahe der französischen Grenze auf. Während des Zweiten Weltkriegs wird er an die Ostfront abberufen und gerät in ein Gefangenenlager. Zurück in Italien arbeitet er auf dem Bau, macht Gartenarbeiten und lebt mit seiner Familie auf einem städtischen Grundstück. Schon bald fängt er an, seinen Garten in eine Fantasiewelt mit gut 3000 Betonskulpturen zu verwandeln. Seinen Besuchern schenkt er manchmal kleine Zeichnungen, gemalt in Rotwein und beschriftet mit: „vino unico al mon-do“.
Als Cammi 1994 stirbt, verteidigt seine Frau seinen Fabelgarten während zehn Jahren. 2005 kommt sie bei einer Gasexplosion ums Leben, der auch viele Plastiken zum Opfer fallen. Nur wenig später wird der Garten ganz abgerissen und der Grossteil Cammis Werk ist somit verloren.
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