Reto Bischof
1969
Arbeiten aus dem Kopf und aus dem Bauch heraus
Reto Bischof malt seit seiner Kindheit. Während drei Jahrzehnten wohnte er bei seinen Eltern und arbeitete in einer Behindertenwerkstatt in Hombrechtikon ZH. In der Kultur- und Hausgemeinschaft „Oase“ in Gais aber gefiel es ihm 1999 während eines Ferienaufenthalts so gut, dass er gleich dort blieb. Hier fand er jenes Umfeld, in dem er sich getragen fühlte und auch seine zeichnerische Begabung entfalten konnte. Manchmal arbeitete er bis spät in die Nacht an seinen prägnanten, symbolreichen Bildern, in denen er zu sich selbst finden und auch den frühen Tod seines Vaters verarbeiten
konnte. Und obwohl er freigebig Bilder verschenkte, erreichte er im Laufe der Zeit sein Ziel, die Wände seines Zimmer rundum mit eigenen Werken zu tapezieren. Mit Arbeiten, die er „aus dem Kopf und aus dem Bauch heraus“ geschaffen hatte, „wie ein richtiger Künstler eben“. 2007 gewinnt Reto Bischof den Trogener Kunstpreis
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