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Schauspieler, Künstler und Gewinner des Trogener Kunstpreises 2009

Simon Dubler lebt seit 2002 in der Kultur- und Wohngemeinschaft Oase in Gais. Die hügelige Landschaft des Appenzellerlandes hat sein bildnerisches Schaffen zweifellos beeinflusst, auch wenn er im Gespräch einen unmittelbaren Bezug ausschliesst. Häuser, Bäume, Berge, aber auch Menschen und Tiere sind vielmehr zeichenhaft in eine nur angedeutete Umgebung hineingesetzt. Strichmännchen tanzen unter rotem Himmel über eine von schroffen Felszacken begrenzte, gelbsandige Weite. Die Arche Noah wird zum winzigen, von zwei Tierpaaren und einem Zwergmenschlein bewohnten Boot auf einer Wasserscheibe mit Insel, umgeben von einem grünen Kreisbogen, auf dem sich etliche weitere Tierarten paarweise im Rund bewegen. Mag sein, dass sich in diesen stilisierten, doch überaus ausdrucksvollen Tierpaaren auch die schauspielerische Begabung von Simon Dubler spiegelt, die er vorab in der Theatergruppe Mafob von Boris Knorpp in etlichen Inszenierungen ausgelebt hat. Simon Dubler gewinnt 2009 den Trogener Kunstpreis.

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