Adelheid Schegg-Müller
1904 – 1984
Adelheid Schegg-Müller wächst in Glarus als Tochter eines Fensterfabrikanten auf. Schon als jugendliche Autodidaktin beginnt sie, Gesehenes, hauptsächlich Landschaften und Stillleben, malerisch festzuhalten. Mit ihrer Heirat und dem Umzug nach Altstätten öffnen sich ihrer künstlerischen Tätigkeit wichtige Themenkreise wie das Heranwachsen ihrer Kinder sowie die Weite des von ihr geliebten Rheintals.
Eine besondere Malerfreundschaft verbindet sie mit dem Rheinecker Künstler Heinrich Herzig, der ihr ein väterlicher Mentor wird.
Als in wenigen Jahren sechs Enkelkinder heranwachsen, beginnt sie, liebevoll Episoden aus der Kinderwelt festzuhalten: Schulweg, Spielen, "Räbeliechtli"-Umzug, Fenster-Gucken oder Schneeballschlacht. Diese Schaffensperiode findet ihren Höhepunkt in den Illustrationen des Kinderbuchs "Bobys Traum".
Lebenslang bedeutet für Adelheid Schegg-Müller das Malen einen Rückzug in ihre eigene Welt, die ihr besonders in ihren letzten Lebensjahren Inhalt und Erfüllung gibt. Erstmals gezeigt werden ihre Werke öffentlich - für sie als Überraschung - zu ihrem 75. Geburtstag. Adelheid Schegg-Müller stirbt 1984.
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