Gottlieb Speiser
1875 – 1963
1939 beginnt Gottlieb Speiser mit 63 Jahren zu malen. Die meisten seiner Bilder entstehen innerhalb von zehn Jahren. In dieser Zeit wird Speiser auch vom Kunsthandel entdeckt, Ausstellungen, u.a. in der Kunsthalle Basel, folgen. Insgesamt sollen etwa 200 auf Karton gemalte Werke entstanden sein, doch sind nicht viele erhalten geblieben. Speiser ist gelernter Posamentierer, er arbeitet als Knecht, später als Dreher, Hilfsarbeiter im Güterbahnhof, Milchmann und – überzeugter Anhänger des Kräuterpfarrers Johann Künzle – als Verkäufer von Heilkräutern, die er in einem Handkarren mit sich führt. Er lebt bescheiden und zurückgezogen. Seine Themen entstammen meist der eigenen Umwelt und gelegentlich lässt er sich auch von Illustrationen inspirieren. Einen ‹Altmeister› der Naiven Kunst nennt ihn Josef John.
Disclaimer: Wir sind bemüht unsere Einträge aktuell zu halten. Über Hinweise sind wir dankbar.
Senden Sie eine E-MailLiteratur
Laufzeit: 18. Februar 2008 – 13. April 2008
Laufzeit: 16. November 1998 – 31. Januar 1999
Laufzeit: 1. April 1989 – 27. Mai 1989
Laufzeit: 18. November 1988 – 28. Januar 1989
Laufzeit: 4. März 1988 – 27. März 1988

