Franz Wild
1883 – 1978
Als ‹Taubstummer› wird Franz Wild an seinem ersten Schultag von den Mitschülern so gehänselt, dass er nie mehr zur Schule geht. Vierzig Jahre lang, 1928 bis 1968, lebt er bei seinem Bruder auf Bellisweid, danach in Balgach SG, wo er von der Familie Dort-Wild bis zu seinem Tod liebevoll betreut wird. Im Zeichnen findet Franz Wild seinen Lebensinhalt. Erste Bilder entstehen um 1900. Er zeichnet nur für sich und die Menschen seiner näheren Umgebung, denen er die Bilder meist schenkt. Seine besten Freunde sind die Tiere. Wilds künstlerische Tätigkeit endet Ende der fünfziger Jahre. Josef John trifft ihn erst, nachdem dieser längst zu zeichnen aufgehört hat. Charakteristisch ist die starke Stilisierung der Tiere und Menschen, teilweise in parallel angelegten Strichen. Auffällig ist das Überwiegen reiner Bleistiftzeichnungen, wahrscheinlich standen Farbstifte Franz Wild nur selten zur Verfügung.
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Senden Sie eine E-MailLaufzeit: 28. August 2018 – 28. Oktober 2018
Laufzeit: 28. Oktober 2016 – 29. April 2017
Laufzeit: 20. November 1995 – 28. Januar 1996

