Denise De Murat
1901 – unbekannt
Die in Paris geborene Denise de Murat kommt als Kind in die Schweiz und lässt sich später zur Kindergärtnerin ausbilden. Wegen ihrer schlechten Gesundheit kann sie jedoch nur zeitweilig arbeiten.
Zu malen beginnt sie 1954, um sich mit den Bildern bei Bekannten zu bedanken. Ihre Gemälde finden in der allgemeinen Begeisterung für Naive Kunst Anklang. Anfang der 1960er Jahre kann sie in Basel und Lausanne sogar ausstellen. Doch macht das schwierige Verhalten der an Verfolgungswahn leidenden Künstlerin eine Zusammenarbeit unmöglich. Ihre Spur verliert sich später vollständig.
Denise de Murat malt in ihren Bildern Landschaften, einfache Szenerien, Tiere und Blumen. Immer wieder tauchen die tiefen, blauen Flächen von Meer und Himmel auf, auf denen sich Schatten und Lichter einem mysteriösen Spiel hingeben. Der naive Ausdruck der Bilder ist durchdrungen von einem Schein des Fantastischen.
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