Albert Riss
1887 – 1964
In Paris wird Albert Riss, Sohn eines Bildhauers, zum Stickereizeichner ausgebildet. Wieder zurück in der Schweiz, macht sich Riss als Stickereizeichner selbständig, später arbeitet er als Wirt, Gas- und Stromeinzieher und als Marktmeister. Losgelöst von seiner professionellen Zeichentätigkeit entstehen Collagen und Übermalungen von Fotografien und Ausschnitten aus Illustrierten. Seine ganze Freizeit widmet der zurückgezogen lebende Riss der Malerei, doch sind nur wenige Werke erhalten. Kurz vor dem Tod des seit längerer Zeit erkrankten Künstlers soll laut Guy Filippa (Herausgeber des Buchs: Blick in eine Idylle. Schweizer Volkskunst und naive Malerei aus vier Jahrhunderten, 1983) ein Händler dessen Frau sämtliche Bilder abgekauft haben. Seither sind sie verschollen. Merkmal seiner erhaltenen Werke ist die Kombination von Malerei mit Collage-Elementen.
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