Jakob Müller
1922 – 2005
Vorgestellt wird Jakob Müller Josef John mit den Worten, er sei ein Bauer, der Silvesterkläuse schnitze, ‹und zwar auf ganz schön, die ihm aber nicht gelingen›. Ein umgehender Besuch beim Schnitzer überzeugt den Sammler. Jakob Müller arbeitet bis zu seinem 34. Lebensjahr als Knecht auf dem Bauernhof seiner Eltern, den er nach seiner Heirat 1956 übernimmt. Wegen eines Rückenleidens muss er mit fünfzig Jahren die Landwirtschaft aufgeben. Die Familie siedelt nach Herisau über und Müller arbeitet in einer Fabrik. Ab 1973 fertigt er erste Schnitzarbeiten, zunächst Kühe als Kinderspielzeug. Nach seiner Pensionierung 1987 wird die Schnitzerei immer mehr zum Lebensinhalt. Es entstehen ganze Alpfahrtszüge, Viehschauen, die Appenzeller Landsgemeinde, das traditionelle Bloch und der Gidio Hosenstoss (Appenzeller Brauchtum), Streichmusikgruppen, Jodelchörli und verschiedene Gruppen Silvesterkläuse mit aufwändig geschmückten Hauben.
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Laufzeit: 1. Mai 2018 – 31. Mai 2019
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Laufzeit: 3. September 2005 – 6. November 2005

