Berta Balzli
1920 (Ittigen, ehemals Bolligen bei Bern, Schweiz) – 09.10.2010 (Rüttihubelbad/Walkringen, Schweiz)
Berta Balzli wird 1920 als jüngstes von vier Kindern einer Kleinbauernfamilie im Kappelisacker in Ittigen (ehemals Bolligen) bei Bern geboren. Sie besucht die Bäuerinnenschule, findet jedoch keine Anstellung und hilft ihren Schwestern im Bauernhaushalt. Mit 26 Jahren heiratet sie einen Bauernsohn, der gerne Pfarrer geworden wäre. Die junge Familie arbeitet schwer, aber das Geld ist stets knapp. Berta ist erst 37 Jahre, als ihr Mann tödlich verunglückt. Die zarte und überaus sensible Frau muss nun ihre beiden Töchter, eine von ihnen behindert, alleine durchbringen. Erst im Alter von 60 Jahren findet sie die Ruhe, um sich ihrer Malerei intensiv in der Wohnstube zu widmen.
Im thematischen Zentrum von Berta Balzlis Bildern stehen ätherische Frauenfiguren, Menschen, die sich im unbestimmten Raum wie im Nichts zu formen und wieder aufzulösen scheinen. Es sind träumerische und von lyrischer Empfindsamkeit geprägte Bilder. Transparent und sanft, aber nie süsslich ist ihre Farbpalette.
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