Heinrich Aerne
1926 – 2013
Steine aus Farbformen
Sein ganzes Leben verbringt Heinrich Aerne in Heimen. Mit 16 Jahren kommt er nach Rehetobel SG in das Gründerhaus der Stiftung Waldheim, einer Institution für Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Beeinträchtigung. 1975 zieht er in das neu eröffnete Haus Eben-Ezer in Teufen um. Hier leistet Heinrich Aerne auch Betreuungsdienste und wird von einer weiteren Heimbetreuerin zum Zeichnen angeregt, um sich die Zeit der Nachtwachen zu verkürzen. Damit wird das Zeichnen seit 1989 Hauptbeschäftigung Aernes, der weder des Schreibens noch des Lesens kundig ist und seine Blätter mit ‹Heinrich› oder ‹Heinrih› unterzeichnet. Von Josef John gefragt, was seine Zeichnungen bedeuten, antwortet Aerne wiederholt, dass die verschiedenen Farbformen Steine darstellen – Steine, die manchmal Gesichter enthalten und zu menschlichen Figuren werden. 1991 kommt Aerne ins Altersheim Alpstein in Teufen, doch zieht es ihn täglich zurück zu den Kindern in Eben-Ezer und ihren Betreuern.
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Senden Sie eine E-MailLaufzeit: 28. August 2018 – 28. Oktober 2018
Laufzeit: 21. Februar 2004 – 15. Mai 2004
Laufzeit: 13. September 1996 – 10. November 1996

