Max Oertli
1921 – 2007
Der am 5. August 1921 in Sargans geborene Maler und Plastiker Max Oertli macht an der Kunstgewerbeschule Basel eine Ausbildung zum Grafiker. Seit 1942 lebt er in St. Gallen, arbeitet anfangs bei Werner Weiskönig, aber auch als Büh-nenbildner, Fotograf, Lehrer und Galerist. In zweiter Ehe ist er mit der Malerin und Bildhauerin Margrit Edelmann verhei-ratet. Insbesondere seine grossformatigen Objekte im öffent-lichen Raum sind bekannt: in St. Gallen der „Gaukler-brunnen“ (1960) vor dem Kunstmuseum, die abstrakte Stahl-plastik beim Neumarkt (1973) und der Johann-Linder-Brunnen (1993) im Linsebühl-Quartier.
Seine Nähe zu Hans Krüsi zeigt sich nicht allein in fotografi-schen Porträtaufnahmen, sondern Max Oertli hat seinem Künstlerkollegen einen Grabstein gestaltet, dank dessen man Krüsi über den Tod hinaus auf dem Friedhof in Speicher AR begegnen kann. Über einem unverkennbar seine Züge wie-dergebenden Gesicht sitzt ein spitz auslaufender Hut, in des-sen Krempe sich Blumen stecken lassen.
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