Leichte Sprache

Arthur Schaffner wurde 1922 als eines von acht Kindern einer Aargauer Bauernfamilie geboren. Nach der Schule arbeitete er in einer Fahrradfabrik, war aber häufig deprimiert und wurde als 25jähriger nach einem Selbstmordversuch erstmals in die Psychiatrische Klinik eingewiesen. Nach 20 weiteren Hospitalisationen kam er 1982 in die Klinik Königsfelden, die er bis zu seinem Tode 1990 nicht mehr verliess. Äusserst schweigsam, begann er in der Klinik täglich während mehrerer Stunden zu zeichnen, kleine Objekte zu basteln und gefundene Holzstücke ins Maschengeflecht des Klinikzauns zu flechten. Ein Grossteil seiner Zeichnungen wurde laufend in den Abfall geworfen; erst Roman Buxbaum und einige Künstler erkannte den künstlerischen Wert seiner Arbeiten und konnten einiges bewahren.

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Insgesamt 1 Ausstellungen

Keine Katastrophe ohne Idylle, keine Idylle ohne Katastrophe – Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Laufzeit: 13. April 2009 – 7. März 2010
Keine Katastrophe ohne Idylle, keine Idylle ohne Katastrophe – Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Laufzeit: 13. April 2009 – 7. März 2010

1 Kunstwerke von Arthur Schaffner

Arthur Schaffner
"Haus der Berge" (Überlieferter Titel)
Kreide und Tusche auf Papier
undatiert
Inventar-NR. oam_0019207
Arthur Schaffner
"Haus der Berge" (Überlieferter Titel)
Kreide und Tusche auf Papier
undatiert
Inventar-NR. oam_0019207