Hans Bühler
1917 – 1995
Das bemerkenswerte Bild der ‹Titanic› (1989) von Hans Bühler erscheint in einer Illustrierten, wodurch Josef John auf ihn aufmerksam wird. Bühler verliert den Vater 1918, noch vor seiner Geburt. Obwohl sich die Mutter wieder verheiratet, wachsen die Kinder bei einem Onkel auf. Ab 1933 arbeitet Bühler in verschiedenen Anstellungen u.a. als Knecht, Melker, Tagelöhner, Bauarbeiter. In einem handschriftlich verfassten Lebenslauf berichtet er auch von schweren Krankheiten und einem Unfall. Seit 1986 im Altersasyl Rothenburg lebend, beginnt er dort zu malen. Bühlers Arbeitsweise verdeutlicht das unbekümmerte wie fantasievolle Vorgehen naiver Künstler: Um die Gischt des Wasserfalls in seinem Gemälde ‹Der Rheinfall› (1989) so naturgetreu wie möglich darzustellen, schäumt er die weisse Farbe mit einem Strohhalm in einem Glas auf und setzt diesen Farbschaum direkt auf das Bild.
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Senden Sie eine E-MailLaufzeit: 13. April 2009 – 7. März 2010
Laufzeit: 2. Mai 2005 – 10. Juli 2005

