Christoph Eggli
08.06.1952 (Dachsen ZH) – 09.06.2010 (Bali)
Geboren wird Christoph Eggli 1952 als jüngstes von drei Kindern einer Arbeiterfamilie in Dachsen im Zürcher Weinland. Wie seine acht Jahre ältere Schwester Ursula, die später als Schriftstellerin bekannt wurde, ist Christoph Eggli seit seiner Geburt durch progressiven Muskelschwund behindert. Nach mehreren Aufenthalten in Heimen und Rehabilitationsstationen sowie einer angefangenen, jedoch wegen körperlicher Schwäche nach eineinhalb Jahren abgebrochenen Lehre als Heizungszeichner lebt Christoph Eggli zeitweise in Wohngemeinschaften. 1973 entstehen erste Landschaftszeichnungen, die Christoph Eggli verkauft; später wandt er sich einer Malerei zu, in der er Liebe, Sexualität, Tod, aber auch gesellschaftliche Ereignisse darstellt. Eine 1979 geschlossene Ehe dauert nur anderthalb Jahre. Ab 1991 wohnt Christoph Eggli in einer Behindertenpension in Zürich. Später verlegt er sein Domizil nach Bali und heiratet dort auch ein zweites Mal. Seit 1991 ist ihm auch das Malen, das unendlich langsam vor sich ging, nicht mehr möglich. Sein Werk umfasst insgesamt 31 Bilder, die er selbst als „meine Kinder“ bezeichnet. In ihnen spiegelt sich auch sein gesellschaftliches Engagement, nicht zuletzt sein Einsatz für verschiedenste Anliegen von Menschen mit Behinderungen. Gestorben Juni 2010 auf Bali.
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Senden Sie eine E-MailLaufzeit: 10. Juni 2011 – 10. Juni 2011
Laufzeit: 12. Februar 2001 – 22. April 2001
Laufzeit: 3. Mai 1996 – 7. Juli 1996
Laufzeit: 20. Februar 1993 – 17. April 1993

