Anna Josipovic (-Staub)
1942
Anna Josipović-Staub ist am 11. November 1942 in Banja Luka, im ehemaligen Jugoslawien, geboren. Sie verliert ihren Vater im Krieg und wächst zusammen mit zwei Geschwistern auf dem kleinen Landwirtschaftsbetrieb ihrer Mutter auf. 1968 kommt sie in die Schweiz, wo sie Erich Staub kennenlernt und zwei Jahre später heiratet. Zwischen 1969 und 1973 entstehen etwa 50 Gemälde in einem eigenen naiven Stil, in denen sie Erinnerungen an ihre Heimat, an das Leben im Dorf, an Sitten und Gebräuche festhält. Als ‹Heimwehbilder› bezeichnet Josef John diese Arbeiten, unbeeinflusst von der bekannten jugoslawischen Naiven Kunst der Schule von Hlebine oder eines Ivan Rabuzin. 1988 widmet er ihr eine Ausstellung mit Publikation einer Broschüre. Später wendet sich Anna Josipović-Staub einer minuziösen, oft miniaturhaften, doch unpersönlichen Bauernmalerei zu, die sich eng an die Tradition der Appenzeller Bauernmalerei anlehnt. Von ihren frühen Bildern distanziert sie sich entschieden, sie habe damals ja noch gar nicht malen können. Anna Josipović-Staub lebt und arbeitet in St.Gallen.
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