Jakob Rümbeli
1887 – 1963
Die Weltreise auf dem Dampfer ‹Oronsay›, auf dem er in jungen Jahren anheuert, bleibt für Jakob Rümbeli das zentrale Ereignis seines Lebens. In seinen Bildern lässt Rümbeli Erinnerungen an das Abenteuer lebendig werden. Aber auch Gegenwärtiges, wie den Blick ins nächtliche Zürich, formuliert er zu magischen Szenen. Unter dem Einfluss seiner leicht sektiererischen Frau entstehen zudem frömmlerische Traktate. Tatsächlich behauptet Rümbeli, der seinen Beruf mit ‹Gelegenheitsarbeiter und Bildermacher› angibt, dass er seine Bilder gemalt habe, ‹indem ihm der Herr dazu verholfen habe, selber hätte er es nicht können›. Curt Burgauer, Sammler für zeitgenössische Kunst und Mitbegründer der Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, entdeckt seine Werke im Zürcher Brockenhaus. In ‹armseliger Umgebung› macht er Rümbeli schliesslich ausfindig und besorgt ihm Leinwände, die sich der Maler selber nicht leisten kann.
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Laufzeit: 18. Februar 2008 – 13. April 2008
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