Walter Stalder
1914 – 1998
Walter Stadler wird am 10. Oktober 1914 in Stalden bei Konolfingen BE geboren und stirbt am 22. Mai 1998 in Riggisberg. Er wächst mit acht Geschwistern in Heimberg auf. Nach dem Tod seiner Mutter arbeitet er 40 Jahre als Knecht im gleichen Dorf, dann zehn Jahre Landarbeiter bei einem Bauer in Bellmund (Berner Seeland). Nach dem plötzlichen Tod des Arbeitgebers tritt er 1984 ins Wohnheim Riggisberg ein (das damalige "Mittelländische Wohn- und Pflegeheim") und ist dadurch in der Nähe seiner Geschwister. Ab 1989 wird er zum Zeichnen aus therapeutischen Gründen ermuntert. Stalder, der weder schreiben noch lesen kann, findet darin eine eigene Sprache, in der er seine Erlebnis- und Phantasiewelt ausdrücken kann. Ein hoher Abstraktionsgrad, die Wiederholung von Zeichen und Symbolen sowie die oft kühne Farbgebung kennzeichnen seine Arbeiten.
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