Carl Binder
1906 – 1985
Mit dem Werk Carl Binders ist Josef John besonders vertraut, handelt es sich bei dem Maler doch um seinen Onkel. Die Naturbeobachtungen des Bauernsohnes, Knechts, Tagelöhners und Forstarbeiters erinnern den Sammler an seine persönlichen Erlebnisse mit ihm. 1960 beginnt Carl Binder intensiver zu malen, verstärkt in seinen letzten Lebensjahren in Mellikon AG. Aus dieser ‹Besessenheit› des Malens erwächst ein immenses Werk an Zeichnungen, Aquarellen und Ölgemälden. Morgens, gleich nach dem Aufstehen wirft er die ersten Zeichnungen aufs Papier, die er ‹ZehnMinuten-Kunst› nennt und an die spontanen ‹Viertelstundenakte› der Brücke- Maler denken lässt. Binder zeigt die Landarbeit, wobei sein persönliches Erleben der elementaren Kräfte der Natur die Szenen durchdringt. Innerlich ergriffen wandelt sich die ursprünglich zeichnerische Ungelenkigkeit des Autodidakten in eine eigenmächtige Bildsprache. Nicht nur in der Kunst, auch im Leben ist Binder stets ein ‹Aussenseiter›, misstrauisch und ängstlich. Der Neffe Josef John war sein einziger regelmässiger Kunde.
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Laufzeit: 13. April 2009 – 7. März 2010
Laufzeit: 7. Mai 2001 – 8. Juli 2001
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