Pierre Bonard
1943 – 19.02.2010
Malen als allabendliches Ritual
Pierre Bonard kommt 1943 mit dem Down-Syndrom zur Welt. Im Alter von 12 Jahren geht er beim Maler und Bildhauer Maurice Perrenoud in den Malunterricht und lernt, seine innere Welt in Bildern auszudrücken. Seitdem malt er nicht nur regelmässig, sondern auch mit grosser Leidenschaft. Jeden Abend sitzt er in einer Klinik für Epileptiker in Lavigny in seinem Zimmer und arbeitet alleine vor sich hin. Pierre Bonard ist 2010 verstorben.
Fantastische Tempel und Paläste
Bonards Kompositionen entspringen ausschliesslich seiner Fantasie. Sie zeigen immer wieder dieselben Motive: exotische Tempel, festlich geschmückte Dörfer, imaginäre Städte und Paläste, aber auch Landschaften. Über die Jahre hinweg hat er sein eigenes Zeichensystem und eine poetische Bildsprache entwickelt, in der sich Formen und Farben in ritualisierter Wiederholung zu einem ausdrucksstarken und in sich ruhenden Ganzen zusammenfügen.
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